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Aggressionsdiagnostik und Aggressionssteuerung.
Der professionelle Umgang mit der eigenen und der fremden Aggressivität – Tagesseminar

Zielgruppe:
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Wohngruppen, Fördergruppen, Werkstätten, Psychiatrien etc.

Zielsetzung:
Ziel ist es, zusammen mit den Teilnehmer/innen die eigene Emotionalität besser in die Arbeit einzubeziehen und Handlungsalternativen für den Umgang mit sich selbst und den Menschen mit problematischen Verhaltensweisen zu entwickeln, auszuprobieren und zu reflektieren, so dass eine entwicklungsfreundliche Beziehung entstehen kann.
Es geht also einerseits darum die Befindlichkeit, die vorhandenen Problemlösungsstrategien und die Behauptungsmechanismen jedes einzelnen Mitarbeiters zu entdecken und zu unterstützen, andererseits darum,
das Verstehen und die momentane Befindlichkeit des Klienten zu erkennen und entsprechend zu handeln. Auf diese Weise stellt sich eine breite Palette an Handlungsmöglichkeiten dar, die vom Sprechen, Fluchtergreifen oder Alarmieren bis hin zum Ausweichen und Festhalten reichen, immer angepasst an die Bedürfnisse der aggressiv agierenden Person, die Eigenschaften der an der Situation beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die Gruppen- und/oder Institutionsressourcen.
Es stellt sich die Frage, wie die Begleiter/innen neue Verhaltensmuster annehmen können, welche einerseits die eigenen
Grenzen bewahren und andererseits verhindern, dass festgefahrene Interaktionsformen entstehen, die zu einem erneuten
Veränderungszwang führen würden.

Inhalt:
Das Seminar ist in vier Phasen aufgeteilt:
1. Selbsteinschätzung
2. Systemanalyse
3. Fremdeinschätzung
4. Interventionsformen

Die in diesem Seminar zu behandelnden Interventionsformen werden in zwei Kategorien geteilt:
1. Deeskalationsfördernde Interventionen für den Fall, dass die Begleiterinnen und Begleiter die Eskalation von Wut,
Anspannung und Aggressivität rechtzeitig wahrgenommen haben. Zu diesen Interventionen zählen unter anderem:
Umlenken, humorvolles, paradoxes oder überraschendes Intervenieren, Herausnehmen beteiligter Personen aus der
Situation, Ignorieren, etc.
2. Gefahrenmindernde Interventionen, falls die Eskalation nicht verhindert werden konnte. Die Aktion der beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter konzentriert sich auf die Unterbringung von Verletzungsgefahr für sich selbst, für die
aggressiv agierende Person oder für andere.
Die persönliche Einstellung, Grenzen, psychische und physische Möglichkeiten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
werden überprüft. Niemand soll sich zu Handlungen zwingen, die für ihn eine zu große Überwindung bedeuten würden.

 

Veranstaltungsdaten

Veranstaltungsart

Seminar
 

Institut

Landesverband Niedersachsen – Akademie für Rehaberufe
 

Seminarleitung

Carlos Escalera, Pädagoge, Lizenziat in Erziehungswissenschaften (Madrid)
 

Starttermin

28.10.2019, 09:30 Uhr
 

Endtermin

28.10.2019, 16:00 Uhr
 

Terminzusatz

Anmeldeschluss: 23.09.19
 

Veranstaltungsort

Akademie für Rehabilitationsberufe gGmbH, Hannover
 

Bundesland

Niedersachsen
 

Teilnahmebeitrag

170 €
 

Anmeldung

 
 
 
 
 
 

Kontaktadresse

Akademie für Rehaberufe
Nordring 8 G
30163 Hannover

Telefon: 0511 / 909 257-01
Telefax: 0511 / 909 257-12
E-Mail: akademie (at) lebenshilfe-nds.de

 
 
 
 
 
 
 
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