Vertiefungs-Seminar zum Gesamt- und Teilhabeplanverfahren in Niedersachsen mit dem Schwerpunkt der Bedarfsermittlung mit personenzentrierten Methoden

Tagesseminar

Persönliche Zukunftsplanung als Grundlage zu einem neuen Verständnis von Professionalität und einer personenzentrierten und sozialraumorientierten Bedarfsermittlung und Leistungserbringung.

Zielgruppe

Fachkräfte, Mitarbeiter*innen

Ort

Akademie für Rehaberufe, Nordring 8 G, 30163 Hannover

Datum

Mo, 23.05.2022, 09:30 Uhr - 16:00 Uhr

Struktur

Tagesseminar

Leitung

Herr Ronald Miller

Leistungen

Seminarunterlagen, zwei Kaffeepausen (Tee, Kaffee, nachmittags Kuchen), Mittagsimbiss, Tagungsgetränke (Tee, Kaffee, Wasser), Teilnahmebescheinigung

Abschluss

Teilnahmebescheinigung

Gebühren

180,00 Euro

Anmeldeschluss

02.05.2022

Rücktritt bis spätestens

02.05.2022

Inhalt

Personenzentrierung und die Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft ist das Herzstück des BTHG.
Menschen mit Behinderungen wird dabei eine neue Rolle als aktive Gestalter*innen ihrer Lebensplanung zugeschrieben. Gleichzeitig muss das bisherige System der Behindertenhilfe neu gedacht und umgebaut werden. Träger und Mitarbeitende von Einrichtungen und Diensten haben hierbei eine schwierige Doppelfunktion zu erfüllen: Eine notwendige Organisationsentwicklung herbeizuführen und gleichzeitig Menschen mit Behinderung zu ermächtigen, ihre neue Rolle als selbstbestimmte und eigenverantwortliche Personen wahrnehmen zu können.
Die Persönliche Zukunftsplanung bietet hierfür ein sehr gutes Fundament.

Der inhaltliche Schwerpunkt des Seminars liegt auf der theoretischen und vor allem praktischen Vermittlung des personenzentrierten Ansatzes und der Anwendung personenzentrierter Methoden aus der Persönlichen Zukunftsplanung. Daneben sollen notwendige Konsequenzen in der Personal-, Organisationsentwicklung und Führung aufgezeigt werden. Der Fokus liegt hierbei besonders auf der Frage, wie personenzentriertes Denken und Arbeiten in Organisationen implementiert werden kann.

Die Fortbildung ist sehr praxisnah konzipiert. Es werden kreative Methoden und Materialien zur Erarbeitung der Inhalte genutzt und zur Verfügung gestellt. Die Teilnehmer*innen lernen im Fortbildungsverlauf unterschiedliche Methoden kennen und erproben diese unmittelbar für sich selbst im Plenum und in Kleingruppen.

• Veränderungen nach dem BTHG - welche Anforderungen und Konsequenzen ergeben sich für die Leistungserbringer? Status der aktuellen sozialpolitischen Umsetzung.
• Wie erkennt der Mensch mit Behinderung seinen Bedarf?
• Meinen richtigen Ort finden / Dimensionen der Inklusion: Sozialraum - Teil-habe - Teil-gabe
• Neue Aufgaben! Wie verändert sich das Selbstverständnis und Rollenbild aller Beteiligten?
• Vom Traum zum Ziel – mein Aktionsplan - raus aus der Komfortzone.



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