Wege entstehen beim Gehen - Persönliche Zukunftsplanung

1. Zielgruppe
Fachleute aus dem Bereich der Behindertenhilfe, Selbstvertreter mit Behinderung
 
 
2. Inhalte
Der Begriff der „Persönlichen Zukunftsplanung“ beschreibt eine Methodensammlung, die dazu geeignet ist, über Veränderungswünsche im Leben nachzudenken, eigene Ziele zu formulieren und Schritte zur Umsetzung in den Blick zu nehmen.
 
Sie richtet sich vor allem an Personen, die dies nicht allein tun wollen, sondern bei ihrer Planung die Unterstützung von anderen Menschen wünschen oder brauchen. Gründe für den Unterstützungsbedarf können in einer schwierigen Lebenssituation, einer Behinderung oder einfach dem Wunsch nach strukturierter Begleitung bei der eigenen Planung liegen.
 
Mit dem Begriff der Persönlichen Zukunftsplanung ist zudem eine personenzentrierte Grundhaltung verbunden. Diese stellt die einzelne planende Person mit ihren Wünschen und ihrem Lebensstil in den Mittelpunkt und macht sie zum Ausgangpunkt der Planungen.
 
Wenn Sie diese Methodensammlung und die damit verbundene Grundhaltung näher kennenlernen wollen ist die Langzeitfortbildung zur persönlichen Zukunftsplanung das Richtige für Sie. Die Weiterbildung richtet sich weitgehend nach den Standards des deutschsprachigen Netzwerks „Persönliche Zukunftsplanung“. Sie umfasst sechs zweitägige Module über ein Jahr.
 
In der Fortbildung erhalten Sie einen Überblick über die Begriffe der persönlichen Zukunftsplanung. Sie lernen die Methoden MAP, PATH und die Persönliche Lagebesprechung kennen und lernen: Was ist personenzentriertes Denken.
 
Außerdem stehen die Themenbereiche Arbeit in Gruppen und Rollen in einer Gruppe, genau wie Moderations- und Gesprächsführungstechniken, im Mittelpunkt.
 
Die Themenbereiche Sozialraumorientierung, Theorie U sowie Visualisierung und leichte Sprache fundieren die Kenntnisse über persönliche Zukunftsplanung und bieten das notwenige Handwerkszeug zur Umsetzung der Konzeption.
 
Im Fortbildungszusammenhang erproben Sie die Methoden der persönlichen Zukunftsplanung und des personenzentrierten Denkens für ihre eigene Person.
 
Wenn Sie persönliche Zukunftsplanung in Ihrem privaten oder beruflichen Umfeld ausprobieren und umsetzen, ihre Erfahrungen in der Fortbildung reflektieren, ihre Erfahrungen in einer Präsentation am Ende der Fortbildung darstellen und ihre Lernerfahrungen in einem Portfolio darlegen und dokumentieren erhalten Sie zum Abschluss der Fortbildung ein Zertifikat zur Moderator/in für persönliche Zukunftsplanung .

   
Für die regelmäßige Teilnahme erhalten Sie eine Teilnahmebescheinigung, in der die Inhalte der sechs Module detailliert dargestellt sind.
 
Das Seminar findet, wie in den Standards des Netzwerks „persönliche Zukunftsplanung“ vorgesehen, in einer inklusiven Gruppe statt. Das bedeutet, dass Personen mit unterschiedlichen Berufsqualifikationen aus unterschiedlichen Arbeitsbereichen, behinderte Personen und auch Angehörige an der Fortbildung teilnehmen. Eine inklusive Gruppe bedeutet nicht, dass kein anspruchsvoller Inhalt vermittelt wird. Stattdessen lernen alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer gemeinsam am Thema persönliche Zukunftsplanung. Dies geschieht über abwechslungsreiche Methoden, die Verwendung von leichter Sprache, die Fachwörter erklärt und auch mit Hilfe von äußerer und innerer Differenzierung            
3. Organisation undTermine:
6 Termine à 2 Tage am:
 
auf Anfrage
 
Seminarzeiten jeweils von 9.30 bis 16.15 Uhr
Einzelne Module sind nicht buchbar!
 
  
4. Seminarleitung
Dorothee Meyer,
weitere Referenten: Viola Langmann, Sonja Mauritz, Andreas Piehl, Jael Zintarra, Simone Kielhorn   u.a.
 
   
5. Ort:
Lebenshilfe Landesverband Niedersachsen e.V., Akademie für Rehaberufe, Nordring 8G, 30163 Hannover
 
   
6. Gebühren:
auf Anfrage
 
 

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